Dokumentarfilm „Einer“
Der Film erzählt die Geschichte der Person, die gemeinhin als „Nullpatient“ bezeichnet wird – des ersten Bürgers der UdSSR, bei dem HIV diagnostiziert wurde.

Mit diesem Fall begann 1987 offiziell die Epidemie, die in Russland mehrere Millionen Menschen betraf: jene, die mit dem Virus leben, und jene, die an AIDS gestorben sind. Dennoch ist über den Nullpatienten kaum etwas bekannt: Die wenigen Fakten sind längst in einem Geflecht aus Legenden, Propaganda und Falschinformationen verschwunden. Es existiert weder ein Foto noch eine Videoaufnahme von ihm. Daher musste seine Biografie von Grund auf neu rekonstruiert werden – und der Film wurde zu einer historischen Spurensuche.