
Wir vernetzen und unterstützen queere Künstler*innen.
Durch Kunst bauen wir Stereotype über LGBTQI* ab
Vor dem Hintergrund politischer Instabilität in den Ländern der Östlichen Partnerschaft werden LGBTQ+-Communities zunehmend zum Ziel medialer Manipulation und feindseliger Rhetorik. Gleichzeitig sind Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Moldau in den vergangenen Jahren für viele queere Menschen aus der Ukraine, Belarus und Russland zu einem neuen Zuhause geworden – auf der Suche nach Sicherheit und Freiheit. Unsere Antwort auf die Instrumentalisierung queerer Themen zur gesellschaftlichen Spaltung ist kultureller Widerstand – gegründet auf gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamem Wissen.
Wir haben ein Labor initiiert, das Künstlerinnen, Content-Creatorinnen, Forschende, Kuratorinnen und weitere Kulturakteurinnen zusammenbringt, deren künstlerisches Schaffen Stereotype aufbricht und Räume für gemeinsame Antworten auf Desinformation eröffnet.
Im Rahmen des Labors realisiert

Dokumentarfilm „Einer“

Dokumentarfilm „Einer“
Über das Labor
Vom 21. Juli bis 24. August 2025 fand ein Open Call statt. Insgesamt gingen 84 Bewerbungen ein, und mit Unterstützung einer professionellen Jury wurden 8 Finalist*innen ausgewählt.
Auf Grundlage des Auswahlverfahrens wurde eine professionelle Gruppe queerer Kunst- und Kulturschaffender zusammengestellt, die in Aserbaidschan, Armenien, Georgien, Moldau, Deutschland und Polen leben. Unter ihnen befinden sich zudem Künstler*innen, die aus der Ukraine, Belarus und Russland emigriert sind. _index.md Das Programm des Labors umfasst regelmäßige Online-Sitzungen, einen fünftägigen Kulturaustausch in Moldau, Mentor*innenbegleitung sowie eine Förderung von bis zu 5.000 Euro für die Umsetzung jedes Projekts.
Die Teilnehmenden tauschen Erfahrungen aus, unterstützen sich gegenseitig fachlich, entwickeln gemeinsame Strategien gegen Falschinformationen und Propaganda und realisieren sowie präsentieren in ihren Ländern neue künstlerische Arbeiten, die sich gegen queere Desinformation richten.
Den Abschluss bildet ein Kulturfestival im November 2026 in Berlin, bei dem die entstandenen Arbeiten öffentlich präsentiert werden.
Das Projekt wird von Quarteera e. V. mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Programms „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland“ (Civil Society Cooperation) umgesetzt.
Zeitplan des Labors
21. Juli – 24. August 2025 Bewerbungsphase,
bis 5. September 2025 Benachrichtigung der Finalist*innen über die Aufnahme in die Shortlist,
8.–14. September 2025 Interviews mit den Finalist*innen,
bis 21. September 2025 Bekanntgabe der Teilnehmer*innen und Benachrichtigung aller Bewerber*innen,
24.–26. September 2025 Online-Kennenlerntreffen der Gruppe,
8-12 ноября 2025 Internationale Präsenzbegegnung in Moldau,
Oktober 2025 – Oktober 2026 Projektumsetzung,
November 2025 – April 2026 Online-Workshops,
November 2026 Kulturfestival in Berlin.
E-Mail für Fragen: queerekultur@quarteera.deQuarteera verurteilt den Krieg Russlands gegen die Ukraine und alle Formen der Aggression und Diskriminierung.
Unterstützt von:

