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Manchester bleibt bei Städtepartnerschaft mit Petersburg, um partnerschaftliche Kanäle für LGBT-Rechte zu nutzen

veröffentlicht um 05.08.2013, 01:06 von Regina Elsner   [ aktualisiert: 05.08.2013, 02:23 ]
Die englische Stadt Manchester hat beschlossen, die Städtepartnerschaft mit St. Petersburg nicht zu beenden. Der Stadtrat hatte zuvor beraten, aufgrund der homophoben Gesetze und der Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung in der Partnerstadt die Städtepartnerschaft einzustellen. Gegen diesen Schritt habe man sich aufgrund des Einspruchs von LGBT-Aktivisten entschieden, die darauf verweisen, dass die Städtepartnerschaften als offene Tür für den Einfluss auf die Menschen vor Ort genutzt werden sollten.

Die Frage nach dem Boykott von Städtepartnerschaften wird auch in Deutschland vermehrt diskutiert. Der LSVD hat gemeinsam mit Quarteera und weiteren Partnern die Aktion Freundschaftskuss initiiert, in deren Rahmen die Städte in Deutschland mit russischen Partnerstädten zu einem verstärkten Dialog zu Menschenrechten aufgefordert werden. Zahlreiche Städte haben sich bereits mit Briefen und anderen Aktionen daran beteiligt.

Übersetzung: Quarteera e.V.
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