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Krasnodar: Müll in den Köpfen und in der Natur

veröffentlicht um 05.02.2013, 12:02 von Regina Elsner   [ aktualisiert 06.02.2013, 01:35 von W K ]

LGBT-Aktivisten des Russischen LGBT-Netzwerks in Krasnodar, einer Stadt im Süden Russlands, in dem bereits das Gesetz zum Verbot der sogenannten "Propaganda von Homosexualität" gilt, machten zum zweiten Mal mit einer Müll-Sammel-Aktion auf Homophobie aufmerksam. In mehreren Stunden sammelten sie 22 Säcke Müll am Strand und entsorgten ihn. Die Aktion wollte auch auf die Verbindung verschiedener gesellschaftlicher Probleme hinweisen. Auf den Vorschlag, mit Plakaten mit der Aufschrift "Homophobie ist Dreck" durch die Stadt zu gehen, reagierten die Aktivisten ablehnend: "Homophobie ist wirklich Dreck, aber wir versuchen nicht zu vergessen, dass wir nicht nur LGBT-Vertrtere/innen sind, sondern auch Bewohner eines konkreten Territoriums, dessen Bewohner nicht gelernt haben, Müll auf dem Boden wegzuräumen, geschweige denn den Müll in ihren Köpfen..."

Übersetzung: Quarteera e.V.
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